Neue Definition des Baugelds nach dem GSB

Das Gesetz über die Sicherung von Forderungen am Bau (GSB) ist extrem verändert worden. Musste der Unternehmer bisher über die Verwendung von Geld, das er für die Erichtung eines Bauwerks vom Auftraggeber erhalten hatte nur dann Rechenschaft ablegen, wenn dieses dinglich gesichert war (Hypothek), so gilt dies nun für jedwedes Geld.Er ist auch in der Verwendung beschränkt. So darf jetzt Geld nur noch für das Bauvorhaben verwendet werden, für das der Unternehmer es erhalten hat. Die Querfinanzierung von Baustellen löst damit nicht nur einen Schadenersatzanspruch aus (Durchgriffshaftung), sondern ist eine Straftat.

Auf die Verwendung der Gelder und auch auf dessen Verwahrung, ist jetzt genau zu achten. Die Einrichtung von Bankkonten (nicht Buchhaltungskonten) für jedes Bauvorhaben ist dringenst zu empfehlen.

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