Zuschlag auf ein besonders niedriges Angebot ist unzulässig

Ein Bieter hatte Straßenbauarbeiten ein Angebot über 455.000,00 € abgegeben  und der nächst günstigste Bieter eines für 621.000,00 €. Der Bieter erklärte vor Auftragserteilung, dass er einen falschen Mengenansatz gewählt hatte und bat um Ausschluss seines Angebotes. Dieser Bitte kam das Bundesland nicht nach, sondern es erteilte den Zuschlag. Da der Bieter den Auftrag nicht ausgeführt hat, ist das Bundesland vom Vertrag zurückgetreten und hat ein anderes Unternehmen beauftragt. Die Mehrkosten verlangt das Land zurück, jedoch zu Unrecht (BGH Urteil vom 11.11.2014, Az.: X ZR 32/14) Weiterlesen