Baugrundrisiko gleich Auftraggeberrisiko? Eine Legende stirbt nicht aus

Bildquelle: aboutpixel.de / Bagger2 © Felix Wunderwald

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Bei jedem Bauvorhaben kommt es, neben vielen zusätzlichen Aspekten, am Ende auf zwei Dinge an. Was ist geschuldet und welche Vergütung kann verlangt werden. Fallen am Ende Preis und Leistung auseinander, führt der Weg meistens vor die Gerichte. Die größere Bürde trägt dann der Auftragnehmer, der in der Regel bereits Arbeiten erbracht und damit Kosten verursacht hat, die er bis zum Abschluss des Rechtsstreits zu tragen hat. Viele Konflikte können jedoch bei Berücksichtigung einiger Regeln vermieden werden. Weiterlesen

„Schlechtwettertage“ – Höhere Gewalt oder Verspätung?

Bildquelle aboutpixel – letzter Schnee kamikazefliege

Der Winter steht vor der Tür. Wenn er so kalt wird, wie der vergangene, könnte schlechtes Wetter wieder für Verzögerungen auf deutschen Baustellen sorgen. Dann heißt es wie so oft: Wer zahlt für die verlängerte Bauzeit durch Frost und Witterung? Die Frage birgt Konfliktpotenzial, denn nicht alle Bauzeitverzögerungen sind wirklich durch schlechtes Wetter gerechtfertigt.  Weiterlesen

Mängelhaftung bei Kaufvertrag über gebrauchte Immobilie

Die Grundsätze sind allgemein bekannt. In jedem Kaufvertrag über eine Immobilie findet sich die Klausel, dass eine Haftung für Mängel ausgeschlossen wird, es sei denn, sie wären dem Verkäufer bekannt und von diesem verschwiegen. Eine solche Klausel ist auch wirksam. Sind jedoch an der Immobilie umfangreiche Arbeiten ausgeführt worden, kann sich das ändern. Dann kann nach ständiger Rechtsprechung des BGH (Urteil vom 08.03.2007, Az.: VII ZR 130/05) diese Klausel nicht ausreichend sein, um die Mangelhaftung auszuschließen.

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